Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend «AGB») gelten für alle Verträge zwischen rete IT Mamudi, Kirchstrasse 14, 8153 Rümlang (nachfolgend «Auftragnehmer») und dem Auftraggeber über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wird. Die AGB richten sich an gewerbliche und unternehmerische Auftraggeber (B2B); Geschäfte mit Konsumentinnen und Konsumenten im Sinne des Schweizer Konsumkreditgesetzes erfolgen ausschliesslich nach individueller schriftlicher Vereinbarung.
Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande.
Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
3. Leistungsumfang
Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den anerkannten Regeln der Technik.
Änderungswünsche des Auftraggebers während der Projektlaufzeit werden nach Aufwand abgerechnet, sofern sie nicht bereits im vereinbarten Leistungsumfang enthalten sind. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber vorab über entstehende Mehrkosten.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen zur Verfügung. Verzögerungen, die durch unvollständige oder fehlerhafte Angaben des Auftraggebers entstehen, gehen zu dessen Lasten.
Der Auftraggeber benennt einen zuständigen Ansprechpartner mit ausreichenden Entscheidungsbefugnissen.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) exklusive Mehrwertsteuer, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die jeweils gültigen Stundensätze und Pauschalpreise sind im Angebot ausgewiesen.
Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen von 5 % p.a. zu berechnen sowie die Leistungserbringung bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.
Bei Projekten ab CHF 5'000 ist eine Anzahlung von 30 % bei Auftragserteilung fällig.
6. Abnahme
Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistung hat der Auftraggeber diese innerhalb von 10 Arbeitstagen zu prüfen und abzunehmen oder schriftlich begründete Mängel zu benennen. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb dieser Frist, gilt die Leistung als abgenommen.
Geringfügige Mängel, die die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
7. Gewährleistung
Der Auftragnehmer behebt Mängel, die innerhalb von 90 Tagen nach Abnahme auftreten und auf Fehler des Auftragnehmers zurückzuführen sind, kostenlos. Voraussetzung ist, dass der Auftraggeber den Mangel schriftlich und nachvollziehbar beschreibt. Diese verkürzte Gewährleistungsfrist gilt ausschliesslich im B2B-Verhältnis; gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten gelten die zwingenden gesetzlichen Gewährleistungsfristen gemäss Art. 210 OR.
Mängel, die durch unsachgemässe Nutzung, Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, durch Updates Dritter (z. B. Betriebssystem, Bibliotheken, externe APIs) oder durch höhere Gewalt entstehen, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden wird – soweit gesetzlich zulässig (Art. 100 OR) – ausgeschlossen.
Soweit die Haftung des Auftragnehmers nicht ohnehin zwingend besteht, ist sie pro Schadenfall auf den Wert des jeweiligen Auftrags, höchstens jedoch auf den im jeweiligen Vertragsjahr vereinnahmten Netto-Auftragswert beschränkt.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, eigenverantwortlich für regelmässige Datensicherungen zu sorgen. Eine Haftung für Datenverluste ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemässer Datensicherung durch den Auftraggeber für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
9. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Als vertraulich gelten insbesondere Geschäftsgeheimnisse, technische Details, Zugangsdaten und Kundendaten.
10. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Code, Konzepte, Dokumentationen) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den vereinbarten Leistungen.
Verwendete Open-Source-Komponenten unterliegen den jeweiligen Open-Source-Lizenzen, über die der Auftraggeber auf Anfrage informiert wird.
11. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschliesslich zur Vertragserfüllung und gemäss den geltenden Datenschutzgesetzen (insbesondere revDSG). Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
12. Kündigung
Laufende Projekte können vom Auftraggeber jederzeit schriftlich gekündigt werden. In diesem Fall sind alle bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Leistungen vollständig zu vergüten. Bereits gebuchte Kapazitäten für einen Zeitraum von bis zu 4 Wochen nach Kündigung sind ebenfalls zu entschädigen.
Monatlich kündbare Serviceverträge können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
13. Höhere Gewalt
Ist der Auftragnehmer durch höhere Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Massnahmen, Stromausfall) an der Erbringung seiner Leistungen gehindert, ruhen die vertraglichen Pflichten für die Dauer des Ereignisses. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss des Kollisionsrechts sowie des UN-Kaufrechts (CISG). Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB und den darauf basierenden Verträgen ist Zürich, Schweiz. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben vorbehalten.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Der Auftragnehmer kann diese AGB für künftige Vertragsabschlüsse jederzeit anpassen. Für bestehende Verträge gelten Änderungen erst, wenn der Auftraggeber ihnen ausdrücklich oder durch fortgesetzte Inanspruchnahme der Leistungen nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist (mindestens 30 Tage) zugestimmt hat. Massgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
Kontakt
rete IT Mamudi
Inhaber: Valon Mamudi
Kirchstrasse 14, 8153 Rümlang, Schweiz
E-Mail: hallo@rete-it.ch
Telefon: +41 77 283 46 11
UID: CHE-224.489.532 · Eingetragen im Handelsregister des Kantons Zürich